Achtung, Scherz! Am 1. April ist Vorsicht angesagt, es ist nämlich erlaubt,
andere reinzulegen :)

"Schau mal, dein Rad hat einen Platten" - man kriegt einen Schreck, bückt
sich und hört gleichzeitig ein lautes Lachen und den Ruf: "April! April!"

Solche und schlimmere Scherze treiben Freund*innen und Verwandte
jedes Jahr am 1. April. Aber warum eigentlich?

Weil der 1. April schon seit Jahrhunderten ein "Narrentag" ist. An diesem
Tag ist es erlaubt, andere zu foppen oder reinzulegen.

Es gibt einige Geschichten darüber, wie der Aprilscherz entstanden sein
könnte: Eine erinnert daran, dass der französische König Karl IX im
16. Jahrhundert den damals gültigen Kalender geändert hat. Er verlegte
den Neujahrstag vom 1. April auf den 1. Januar.

Wer die neue Regelung ablehnte und einfach trotzdem im April Neujahr
feierte, bekam kleine boshafte Geschenke.

In einer anderen Geschichte wird erzählt, schon die alten Römer hätten am
ersten Apriltag alle guten Sitten vergessen, ihre Freunde veräppelt und
rauschende Feste gefeiert.

Sicher ist: Es weiß zwar niemand genau, woher der Brauch kommt,
bekannt ist er aber in vielen Ländern.

In Frankreich gibt es zum Beispiel den Aprilfisch, eine Papierfigur, die
Kinder anderen Leuten heimlich an den Rücken hängen.

Sogar Zeitungen und Radiosender machen Aprilscherze.
Größte Vorsicht also am 1. April: Der Scherz lauert hinter jeder Ecke.