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Bauernregeln im Juni
Juniregen und Brauttränen dauern so lange wie's Gähnen.
Juni, mehr trocken als nass, füllt mit gutem Wein das Fass.
Durch Juniwind aus Norden ist noch nichts verdorben worden.
Bläst der Juni ins Donnerhorn, so bläst er ins Land das gute Korn.
Juni nass - viel Bodengras.
Soll Feld und Garten wohl gedeihn, dann braucht's im Juni Sonnenschein.
Ist der Juni warm und nass, gibt's viel Korn und noch mehr Gras.
Mensch und Juniwind ändern sich geschwind.
Wenn der Juni kühl und trocken, gibt's was in die Milch zu brocken.
Kälte im Juni verdirbt, was Nässe im Mai erwirbt.
Ein Nachtfrost noch im Junius, macht ohn' Ausnahm' viel Verdruss.
Juni, feucht und warm, macht keinen Bauern arm.
Im Juni ein Gewitterschauer macht das Herz gar froh dem Bauer.
Wenn im Juni Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht. |