Endlich Mai- was für eine Wonne !

​Der Ausdruck „Wonnemonat Mai" ist tief verwurzelt unter anderem in der kulturellen Geschichte, den natürlichen Zyklen der Natur, sowie in den sprachlichen Traditionen. Folglich kann der Gebrauch des Wortes Wonne als eine allgemeine Wertschätzung gegenüber dem Monat in vielen europäischen Kulturen gedeutet werden.

​Denn der Begriff Wonne steht für ein wohliges Glücksgefühl oder eine innere Freude. Wer Wonne empfindet, genießt einen Zustand der Beglückung. Es bedeutet auch Genuss oder das genussvolle Auskosten eines Glücksgefühls. 

In gehobener Sprache wird er häufig verwendet, um von sinnlichen Eindrücken zu berichten – sei es etwas Gehörtes, Gesehenes oder Gefühltes. Es ist ein subjektives Gefühl, das individuell erlebt wird. 

Typisch ist auch die Verbindung von Wonne und Liebe – sei es zu einer Person oder zu einer Tätigkeit oder einem Hobby.

Oder: 

Der Wonnemonat Mai hat überhaupt nichts mit "Liebe" zu tun, weil er ursprünglich "Weidemond" hieß, aufgrund der Tatsache dass in dieser Zeit die Tiere auf die Weide getrieben wurden. Später hat man das dann in Wonnemonat Mai einfach umgedeutet. 

 

Im Folgenden werden einige gesicherte Fakten zum Begriff Wonnemonat aufgelistet. 


Natur und Fruchtbarkeit: 

Der Mai ist der Monat, in dem die Natur vollständig erwacht. Die Bäume und Blumen blühen, und die Tierwelt ist besonders aktiv. Diese Explosion des Lebens und der Fruchtbarkeit wurde in vielen Kulturen als Zeit der Freude und des Feierns angesehen. 


Alte Feiern und Feste:
Historisch gesehen war der Mai eine Zeit für verschiedene Frühlingsfeste, die oft mit Fruchtbarkeitsriten verbunden waren. In der römischen Kultur zum Beispiel wurden Feierlichkeiten zu Ehren von Maia, der Göttin des Wachstums und der Fruchtbarkeit, abgehalten. Diese Feste haben dazu beigetragen, den Mai als einen Monat der Freude und des Überflusses zu etablieren. 


Mittelalterliche und volkstümliche Traditionen: 

Im mittelalterlichen Europa wurde der Mai häufig mit der Feier der Liebe und der Jugend verbunden. Maibäume, Maifeste und andere Bräuche symbolisierten das Erwachen der Natur und die menschliche Freude darüber. Diese Traditionen haben den Mai als einen Monat der „Wonne" im Sinne von Freude und Vergnügen geprägt. 

Sprachliche Verbreitung: Der Begriff „Wonnemonat" hat sich im Laufe der Zeit in der deutschen Sprache fest etabliert und wurde durch literarische Werke weiterverbreitet. Dichter und Schriftsteller haben den Mai oft in ihren Werken verherrlicht, was dazu beigetragen hat, seine Rolle als Wonnemonat zu festigen. 


Schlussfolgernd steht uns offensichtlich eine klasse Zeit bevor, denn wir befinden uns bereits in dem wonnigen Monat des Jahres. Egal wie das Wetter wird.